WohnungsManager Update-Inhalt 11/2003

Technische Hausverwaltung. 2

Zusätzliche Karteikarten für allgemeine Adressen. 5

Versand von eMail aus den Stammdatenmasken. 6

Verbuchung der Mahngebühren. 6

Verzugszins-und Kautionszinsberechnung. 6

Speicherung der Jahresabrechnung im HTML-Format 8

Weitere Auswertungen im HTML-Format 8

Eigenerstellte Heizkostenabrechnung mit separatem Schlüssel für WW-Grundkosten. 8

Belegnummer 1 nach dem Abrechnungs-Schnitt 9

Gobaler Import von A-Stätzen beim DTA mit Wärmediensten. 9

Mietpool-Option bei SE-Umbuchung. 9

OP-Buchführung mit sofortiger Erstellung der Überweisung. 9

Neues von unserem kostenlosen iNet-Service. 9

 

 

Technische Hausverwaltung

In jedem Objekt kann jetzt unter dem Menü Stammdaten – Verwaltungsdaten – Gebäudedaten die Eingabe von frei gestaltbaren Daten unter bestimmten vorgegebenen Themen erfolgen.

Diese Themen werden vorgeschlagen und können von Ihnen selbst geändert werden:  

* Allgem. Info

* Versicherungen

* Heizung

* Wassertechnik

* Elektrik

* Aufzug

* Brandschutz

* Fassade

* Keller

* Garagen

* Aussenanlage

* Kommunikation (Antennen, Kabel, Satellit)

Für jedes dieser Themen stehen insgesamt 20 frei belegbare Dateneingabefelder mit je 240 Zeichen Länge zur Verfügung, somit insgesamt 240 neue Speicherfelder für die technische Verwaltung. Beim ersten Start der Karteikarte „Gebäudedaten“ werden die obigen Standard-Datenbelegungen generiert.

Die Bezeichnungen für die Karteireiter und für die Eingabefelder auf den Karteikarten sind für alle Objekte identisch. Das hat den Vorteil, dass objektübergreifende Auswertungen möglich sind.

Die Namen der Karteireiter und die Feldnamen für 20 Eingabefelder pro Karteikarte können auf Globalebene im Menü Datei/Konfiguration/Datenbelegung techn.HV nach Ihren Wünschen angepasst werden.

 

Über das Menü „Benennung der Karteireiter“ können Sie die Bezeichnungen auf den Karteikarten (Karteireiter) nach Ihren Anforderungen benennen. Unter der Überschrift „TCARD1“ ist z.B. die Benennung des ersten Karteireiters mit „Allg.Info“ vorgeschlagen. Wenn Sie in dieses Feld mit der Maus doppelklicken, dann befinden Sie sich im Eingabemodus und können den Namen ändern. Die Änderung erstreckt sich auf alle Objekte.

Über das Menü Datei/Konfiguration/Datenbelegung techn.HV/Benennung der Feldnamen können Sie die 20 Feldnamen pro Karteikarte selbst anpassen. Horizontal sind 240 Spalten in der Tabelle vorhanden. Die Spaltenüberschrift zeigt die momentane Benennung des Karteireiters, aus der Nummerierung ( z.B. #1) ist die Nummer des Feldes ableitbar. Auch hier erfolgt eine Änderung durch Doppelklick in das gewünschte Feld.

Die Anzeige und Eingabe erfolgt dann auf Objektebene im Menü Stammdaten/Verwaltungsdaten, dort unter dem Karteireiter „Gebäudedaten“.

Die Anzeige der Karteireiter rollt mit Klicken auf die Pfeil-rechts Taste nach rechts und entsprechend mit der Pfeil-links Taste wieder zurück. Die Speicherung erfolgt mit Klicken auf „Speichern“.

Die objektübergreifende Auswertung der Daten ist auf Globalebene im Menü Globalablauf/Diverse Listen und Auswertungen/Reports technische HV möglich. Sie können damit z.B. die Eichtermine für alle oder gewählte Objekte als Liste ausgeben lassen, vorausgesetzt Sie haben diese Information in einem bestimmten Feld hinterlegt.

Wählen Sie zunächst die gewünschten Objekte, z.B. über Selektionskriterium und bestimmen Sie danach das Feld, das ausgewertet werden soll. Die Datenausgabe kann auch über Excel erfolgen. Es werden nur die Objekte aufgeführt, bei denen das Auswertungsfeld nicht leer ist.

Sie verfügen hier über ein leistungsfähiges System zum Speichern und zur objektübergreifenden Darstellung von technischen Gebäudedaten. Nachdem diese Funktion mit diesem Update bei Ihnen neu eingerichtet ist, sollten Sie zuerst prüfen, ob die Organisation, d.h. die Namen der Karteireiter und die auf den Karteikarten vorhandenen Felder Ihren eigenen Anforderungen entsprechen, bevor Sie Daten eingeben. Sie können zwar später die noch freien Felder belegen, aber wenn Sie z.B. für das Feld „Grundstücksgröße“ Daten eingegeben haben und später dieses Feld für andere Daten ändern, dann sind die bisherigen Eingaben für dieses Feld falsch. Deshalb empfehlen wir zuerst die Planung der Feldbelegungen, bevor Sie Daten eingeben.

 

Zusätzliche Karteikarten für allgemeine Adressen

Für die allgemeinen Adressen auf Globalebene, z.B. Handwerkeradressen, standen bisher drei Karteikarten zur Verfügung. Wir haben hier in diesem Update weitere 5 Karteikarten hinzugefügt und somit auf 8 Karteikarten erweitert. Die Namen der Karteireiter und die Namen der Felder sind ebenso wie bei der technischen HV frei bestimmbar. Die Auswertung dieser zusätzlichen Karteikarten wird in einem nachfolgenden Update enthalten sein.

 

Versand von eMail aus den Stammdatenmasken

Wenn in den Stammdaten von Eigentümern und Mietern eine eMail-Adresse gespeichert ist, dann ist ein Knopf vor dem eMail-Eingabefeld vorhanden, mit dem direkt eine eMail geschrieben und versandt werden kann. Voraussetzung ist, dass z.B.  Outlook als eMail-Programm eingerichtet ist.

 

Verbuchung der Mahngebühren

Auf Objektebene oder Globalebene können bekanntlich Mahnbriefe automatisch erstellt werden. Bisher war die Verbuchung der Mahngebühren selten gefragt. Aufgrund der nachlassenden Zahlungsmoral ist die Berechnung der Mahngebühren jedoch wieder aktuell. Deshalb haben wir auf Objekt- und Globalebene die automatische Verbuchung der Mahngebühren auf Knopfdruck eingefügt.

Markieren Sie einfach das Feld "Mahngeb.verbuchen", die Verbuchung erfolgt im Soll auf dem jeweiligen Debitorenkonto des Schuldners und im Haben auf einem Konto Nr. 49.99990, das automatisch eingerichtet wird. Falls Sie dieses Konto bereits belegt haben, dann rufen Sie bitte an.

 

Verzugszins-und Kautionszinsberechnung

Neu im Objektmenü Info/Div.Listen und Auswertungen/Konten-Zinsrechnung. Es werden Soll- oder Habenzinsen von wählbaren Konten berechnet und in Excel ausgegeben. Diese Funktion ist noch nicht von uns freigegeben. Sie können diese Funktion verwenden, sollten aber die Ergebnisse prüfen.

Berechnungszeitraum, Zinssatz oder Basiszinssätze und das Konto werden gewählt. Wenn Sie „Anzeige HTML“ markieren, dann wird die nachfolgende tabellarische Zinsberechnung im Internet-Explorer angezeigt, ohne die Markierung wird der Kontoauszug mit Zinsberechnung in Excel dargestellt.  

 

Die dargestellte Tabelle wird im Objektverzeichnis, Unterverzeichnis HTML z.B. mit dem Dateinamen „VerzZins1,00100.html“ und „VerzZins.xls“ gespeichert.

 

Speicherung der Jahresabrechnung im HTML-Format

Die gesamte Jahresabrechnung wird bei der Berechnung der Umlageanteile auch im HTML-Format gespeichert. Damit haben Sie eine Archivierung der Jahresabrechnung in Zukunft über die Jahre hinweg. Die Datei befindet sich dann im Objektordner unter dem Namen GesamtJAbr2003.html, wobei jeweils die Jahreszahl angepasst wird. Diese HTML-Datei können Sie jederzeit wieder in WORD oder Excel laden und dort bearbeiten oder ausdrucken. Die HTML-Datei enthält auch die Anlage zur Jahresabrechnung, jedoch ohne Kontoauszüge und ohne die Gesamtabrechnung.

 

Weitere Auswertungen im HTML-Format

Es ist geplant, möglichst alle Ausdrucke, die derzeit nur auf den Drucker ausgegeben werden, zusätzlich auch im universellen HTML-Format zu erzeugen.

a ) Debitoren-Controlling und konsolidierte EA-Rechnung werden zusätzlich im HTML-Format gespeichert und können in Excel, Word und IE angezeigt/gedruckt und als eMail versandt werden.

b) Saldenliste und Statusliste.

c) Kontoauszüge, wenn diese im Menü Info/Kontoauszüge gedruckt oder als Bildschirmvorschau dargestellt werden.

 

Die HTML-Dateien werden im jeweiligen Objektverzeichnis in einem neuen Verzeichnis „HTML“ gespeichert. Die Gesamt-Jahresabrechnung wird auch im HTML-Verzeichnis gespeichert und zusätzlich in Kopie im übergeordneten Objektverzeichnis mit der Jahreszahl im Dateinamen gespeichert. Die HTML-Dateien im Ordner „HTML“ können auf Globalebene im Menü Datei/Indexieren gelöscht werden. Die Archivdatei z.B. GesamtJAbr2003.html im Objektordner wird dabei nicht gelöscht.

 

Eigenerstellte Heizkostenabrechnung mit separatem Schlüssel für WW-Grundkosten

In der eigenerstellten Heizkostenabrechnung kann jetzt für den Grundkostenanteil Warmwasser ein abweichender Umlageschlüssel auf der Karteikarte "Heizkosten" gewählt werden. Hintergrund ist z.B. der Fall, wenn eine Arztpraxis für die Heizkosten abgerechnet wird, aber die Warmwassererwärmung in dieser Einheit abgetrennt durch Boiler erfolgt. Mit Wahl z.B. des Umlageschlüssels 40 für die Grundkosten WW kann in Schl.40 die Wohnfläche kopiert werden und der Eintrag für die Praxis auf Null gesetzt werden. Dann liegt für die Praxis bei WW-Verbrauch und Grundkosten der Wert Null vor, die Praxis erhält nur Heizkosten abgerechnet.

 

Belegnummer 1 nach dem Abrechnungs-Schnitt

Beim Erstellen eines Abrechnungs-Schnitts ist wählbar, ob die nächste Buchung mit Belegnummer 1 beginnen soll.

 

Gobaler Import von A-Stätzen beim DTA mit Wärmediensten

Der Import von A-Sätzen beim DTA mit Wärmediensten ist jetzt auf Globalebene objektübergreifend möglich. Auf Objektebene können externe Heizkosteneinträge von Mietern auf Eigentümer kopiert werden. Dabei wird zuerst Übereinstimmung von Bewohn-/Besitzzeiträumen gesucht und bei negativem Ergebnis die Summe der Ext.Hzk. der Mieter im Abr.Zeitraum auf den aktuellen Eigentümer gesammelt und eingetragen.

 

Mietpool-Option bei SE-Umbuchung

Beim Umbuchen von Mieterzahlungen auf Eigentümer kann jetzt zusätzlich gewählt werden, ob die Kaltmiete alternativ auf ein Mietpool-Konto (22.00000) gebucht werden soll. Standardmäßig wird auf das jeweilige Eigentümerkonto umgebucht.

 

OP-Buchführung mit sofortiger Erstellung der Überweisung

Für die Mietverwaltung kann die Offene-Posten-Buchführung eingesetzt werden. Die OP-Buchführung ist arbeitsaufwendiger, weil hier die Eingangsrechnung verbucht wird, bevor die Überweisung erfolgt. Bisher wurde bei der OP-Buchführung ein offener Posten erstellt, der vom Verwalter später in eine Überweisung überführt wurde. Jetzt ist neu, dass bereits bei der Erfassung der Eingangsrechnung die terminabhängige Überweisung sofort erstellt wird. Damit entfällt der „Umweg“ über einen OP. Die Verbuchung der Eingangsrechnungen erfolgt wie bisher auf die 17er Lieferantenkonten. Im Erfassungsbildschirm ist während der Buchungseingabe wählbar, ob ein OP oder gleich eine terminierte Überweisung erstellt werden soll.

 

Neues von unserem kostenlosen iNet-Service

Wartungskunden erhalten den iNet-Service jetzt kostenlos. Wir haben nicht geplant, hierfür Kosten zu berechnen, können uns jedoch auch nicht für die Zukunft langfristig an diese Zusage binden, weil sich die für uns anfallenden Kosten möglicherweise ändern.

Die Anzeige der Jahresabrechnung erfolgt jetzt auch mit den oben beschriebenen Teilen der Anlage zur Jahresabrechnung (Zins-, ZAST und Soli-Ausweis, Dokumentation der Umlageschlüssel, Bank-Anfangs- und Endsaldo und Ausweis der Rücklagenanteile).

Wir sehen im iNet-Service für Ihre Kunden eine Möglichkeit, mit der Sie sich positiv von Ihren Mitbewerber-Kollegen abheben können und Ihren Kunden gegenüber neue Kommunikationswege bieten. Die Erstellung der Mieterabrechnung, abgeleitet aus der WEG-Jahresabrechnung ist für vermietende Eigentümer eine wertvolle Hilfe. Auch wenn Sie bisher eine Gebühr für die Erstellung der Jahresabrechnung erhalten, sollten Sie Aufwand und Ertrag aus der Zusatzleistung kritisch prüfen. Wir glauben, dass die vereinnahmte Gebühr häufig nicht den Zeitaufwand abdeckt. Der iNet-Service hilft Ihnen hier, Ihren Kunden gegenüber mehr Leistung bei weniger Aufwand bereitzustellen.

Neu ist die kostenlose Nutzung unseres ImmoGutachtens online auf dem Internet. Auch Nicht-Wartungskunden sind eingeladen, diesen Service zu nutzen. Das Wertgutachten für bebaute Grundstücke ist aufrufbar auf unserer Internet Seite http://www.wohnungsmanager.com, und dort mit dem Menü „Online-Wertgutachten“. Es handelt sich bei diesem Wertgutachten um die Internet-Version des von uns erstellten ImmoGutachten, das seit ca. 1990 von Architekten, Maklern und Gutachtern verwendet wird.